Schmerztherapie

Fotolia_63922684_Subscription_Monthly_MMit eine der häufigsten Ursachen von Schmerzen am Bewegungsapparat sind sogenannte Triggerpunkte.

Trigger sind dauerhaft verkürzte und verdickte Muskelfasern, die Verspannungen, starke Schmerzen und Funktionsstörungen verursachen können. Aber auch  kleine Knoten in der Muskelfaszie können zu Entzündungen, vegetativen Störungen und ausstrahlenden Schmerzen führen.

Diese  verkürzten Muskelfaserabschnitte sind nun minderdurchblutet und leiden unter einem Sauerstoffmangel. Weitere Triggerpunkte können entstehen und bereits existierende Schmerzpunkte werden dadurch unterhalten.

Ein aktiver Triggerpunkt kann sowohl im Ruhezustand als auch in Bewegung Schmerzen erzeugen. Latente Trigger jedoch findet man erst bei der Untersuchung.

Oft lösen die myofaszialenSchmerzpunkte auch sogenannte Projektionsschmerzen aus. Der Ursprung dieser Schmerzen liegt dann in anderen Bereichen des Körpers.

Überbelastung der Muskulatur, Angst- und innere Spannungszustände, Fehlhaltungen, Beinlängendifferenz, Beckenschiefstand, Stoffwechselstörungen, Nährstoffmangel, Traumata, chronische Erkrankungen, Unterkühlung, Stress und Arthritis können solche Trigger begünstigen.Bleiben diese irritierten Regionen an Muskeln und Bindegewebe unbehandelt, kann dies schwerwiegende Folgen haben:

  • Schmerzen
  • Muskelsteifheit und Schwäche
  • Morgensteifigkeit
  • Anlaufschmerz
  • Koordinationsstörungen
  • Gleichgewichtsstörungen und Schwindel
  • Entzündungen
  • Knorpelschädigung
  • Bandscheibenvorfall
  • Osteophytenbildung
  • Fersensporn
  • Wirbelsäulenschäden
  • Wirbel- und Gelenkfehlstellungen
  • Muskelfaserrisse
  • Missempfindungen
  • Sehstörungen
  • depressive Verstimmung
  • Übelkeit
  • Herzrhythmusstörungen
  • Asthma

 

Die ursachenbezogene Schmerztherapie ist ein ganzheitliches Behandlungskonzept, welches  folgende bewährte Therapieformen vereint:

  • Muskeltriggertherapie
  • Osteopathie
  • Chiropraktik
  • Ohrakupunktur
  • Neuraltherapie
  • Magnetfeldtherapie
  • Dehnungsübungen

Dabei zielt die Behandlung darauf ab, den Schmerzauslöser ausfindig zu machen und zu beseitigen. Dafür ist eine genaue Anamnese essentiell. Das Schmerzmuster wird analysiert, um die betroffenen Muskelareale ausfindig machen zu können.

Dabei ist die Mithilfe vom Patienten von Bedeutung. Für einen langfristigen Therapieerfolg ist es ebenso wichtig, die für den Triggerpunkt aufrechterhaltenden Faktoren zu beseitigen.

Schonhaltungen und Fehlstellungen müssen aufgedeckt und korrigiert werden. Viele Muskeln haben über das Nervensystem einen direkten Bezug zu den inneren Organen.

Nicht immer ist es dann ausreichend nur die Triggerpunkte zu lösen. Auch mögliche Störungen an den segmental passenden Organen sollten ausfindig gemacht und behoben werden.

Auch ein Vitaminstoffmangel, Elektrolytstörungen, chronische Erkrankungen, psychischer Stress und vieles mehr können Trigger begünstigen. Jeder Mensch ist einzigartig. Für ein ganzheitliches Therapieverfahren ist es daher wichtig auf die individuellen Bedürfnisse eines Patienten einzugehen.